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Dagmar Schultz, in Berlin, Deutschland geboren, studierte zunächst an der Freien Un iversität Berlin und studierte und arbeitete dann in den USA und in Puerto Rico von 1963 bis 1972. Zwischen 1963 und 1965 unterrichtete sie Speech (Regie und Produktion von Dokumentarfilmen), Journalismus und Theater. 1965 unterrichtete sie am Rust College in Holly Springs, Mississippi und war in der Bürgerrechtsbewegung aktiv. 1969 bis 1970 unterrichtete sie am Columbia College in Chicago. Sie erhielt 1972 ihren Doktortitel von der University of Wisconsin at Madison mit einer dissertation über Arbeiterbildung.
Sie war Mitgründerin des Feministischen Frauengesundheitszentrum Berlin und des Orlanda Frauenverlags, den sie bis 2001 als Verlegerin leitete. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte lagen in den Bereichen Interkulturelle Sozialarbeit, Frauen- und Genderstudien und politische und kulturelle Kompetenz in der psychosozialen und psychiatrischen Versorgung von MigrantInnen und Minderheiten. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 1974 war Dagmar Schultz Mitgründerin und bis 1981 Mitarbeiterin des Feministischen Frauengesundheitszentrum Berlin. Sie war auch 1974 Mitgründerin des Frauenselbstverlages, später sub rosa Frauenverlag und ab Orlanda Frauenverlag, den sie bis 2001 als Verlegerin leitete. Seit 2004 hat Dagmar Schultz Lesereisen für ihre Partnerin Ika Hügel-Marshall (Daheim Unterwegs. Ein deutsches Leben) in den USA organisiert. Sie ist Coproduzentin des Filmes „Hoffnung im Herz. Mündliche Poesie – May Ayim“. Gegenwärtig arbeitet sie an der Produktion eines Dokumentarfilms über Audre Lorde und die Zeiten, die sie in Berlin verbrachte. („Audre Lorde – die Berliner Jahre.“) Dagmar Schultz ist eine passionierte Fotografin (s. Fotogallerie). Ihre Pflanzenfotos u.a. sind bei Orlanda auf Buchcovers erschienen. |
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